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Doppelter Doppelerfolg für BSD-Rodler

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Winterberg. (pst) Der Auftakt des Eberspächer Weltcup-Wochenendes bot gleich Spannung pur. Am Ende gab es zwei Doppelsiege für die BSD-Rodler. Hauchdünn war die Entscheidung bei den Doppelsitzern. Im deutschen Duell um den jeweils 45. Weltcupsieg gewann das Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt (1:26,962 Minuten) mit gerade einmal vier Hundertstel vor ihren Teamkonkurrenten Toni Eggert/Sascha Benecken (1:27,002). Dritte wurden die Letten Andris und Juris Sics. Das dritte deutsche Duo Hannes Orlamuender/Paul Gubitz wurde Neunter.

 

“Der 45. Weltcupsieg fühlt sich an wie der Erste. Nach dem Rückschlag aus der Vorwoche war es nicht einfach. Das hat aber gezeigt, dass wir es noch können”, erklärte Tobias Wendl nach dem Sturz in Oberhof am Vorwochenende. Als Gewinner von Oberhof waren die Zweiten nicht unzufrieden. Toni Eggert meinte: “Für die Zuschauer war es sehr spannend, ein tolles Rennen. Für die feuchten Wetterverhältnisse haben die Bahnarbeiter das gut gemacht.” Er ergänzte: “Auch für die Gesamtweltcupwertung war es für uns Deutsche heute gut. Da haben wir einiges gut gemacht.” Die Weltcupführenden Thomas Steu/Lorenz Koller aus Österreich lagen nach dem ersten Lauf nur auf Rang 16. Mit der besten Laufzeit im zweiten Durchgang kämpften sie sich noch auf den siebten Rang im Endklassement.

 

Dajana Eitberger mit bester Zeit im zweiten Lauf

 

Während Rodelbundestrainer Norbert Loch mit der Leistung der Doppelsitzer rundum zufrieden war, hatte er bei den nachfolgenden Damen trotz des Doppelerfolgs von Julia Taubitz und Natalie Geisenberger etwas zu kritisieren: “Alle vier Damen haben nicht zwei stabile Läufe gezeigt.” Selbst Siegerin Taubitz war nicht zu 100 Prozent zufrieden. “Hinten heraus habe ich einige Fehler gemacht. Ich bin aber erleichtert, dass es gereicht hat”, sagte Taubitz, die in Oberhof Zehnte war. Hinter ihr erreichte Natalie Geisenberger ihren fünften zweiten Platz im fünften Weltcuprennen dieser Saison. Im Gesamtklassement bleibt sie vorne. Am Start des zweiten Laufs touchierte Geisenberger gleich die Bande. Das konnte sie nicht mehr aufholen. Es stand die fünftbeste Laufzeit zu Buche. Zeitschnellste im zweiten Durchgang war Dajana Eitberger, die nach einer doppelten Bandenberührung im ersten Lauf 26. Wurde. Die vierte Deutsche Anna Berreiter wurde Neunte bei ihrer Rückkehr in den Weltcup. Lob gab es von allen Seiten für die Qualität des Eises der Bahn in Winterberg.

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Sandra Schmitt
medien@veltins-eisarena.de
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Paul Senske
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