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27 Nationen beim BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup

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Geburtstagsstimmung und knisternde Spannung

Winterberg. (ske) Allein das Meldeergebnis spricht für sich und unterstreicht die große Bedeutung des BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcups presented by Veltins. 27 nationale Verbände haben für das Top-Event gemeldet. 35 Zweierbobs und 32 Viererbobs bei den Männern, 21 bei den Frauen wollen an den Start gehen. Bei den Skeletonis sind 34 Männer sowie 28 Frauen dabei.   

Der Weltcup in der VELTINS-EisArena ist nach den drei Rennen in Übersee - Lake Placid und Park City (USA) sowie Whistler (Kanada) - die vierte von insgesamt acht Veranstaltungen im laufenden Weltcup-Kalender, ehe es zu den Olympischen nach Pyeongchang (9. - 25. Februar) geht. Die Freude auf die Rennen an der Kappe ist überall zu spüren, zumal es auch einen besonderen Anlass gibt: Exakt am letzten Tag des Weltcups, dem 10. Dezember, feiert die Winterberger Kunsteisbahn, seit Oktober 2015 VELTINS-EisArena, ihren 40. Geburtstag. Die „Silberne Schlange“, wie sie liebe- und respektvoll genannt wird, hat sich zu einem bedeutenden Faktor im Regionalmarketing entwickelt und genießt einen glänzenden Ruf als Austragungsstätte bedeutender internationaler Sport-Events.

Vor den sportlichen Wettbewerben herrscht knisternde Spannung. Winterberg ist die erste Station des finalen Olympia-Countdowns. Die Sportlerinnen und Sportler haben wichtige Weltcup-Punkte vor Augen und Olympia im Hinterkopf. Es wird, so wie es heißt, in der ohnehin schnellen Winterberger Eisröhre „volle Pulle“ gefahren. Alles steht auf dem Prüfstand, Sportler und Material.

Das gilt auch und besonders für das deutsche Bob-Team. In den drei Rennen in Übersee verzeichneten die deutschen Männer drei Siege und einen dritten Platz. Damit deuteten sie ihr überragendes Potenzial an, es gab aber große Leistungsschwankungen. Mit Christopher Weber (Team Johannes Lochner) und Jannis Bäcker (Team Francesco Friedrich) waren auch zwei Anschieber des BSC Winterberg dabei. Sie dürfen sich gute Chancen auf das Olympia-Ticket ausrechnen.

Das gilt natürlich auch für Vereinskollegin Annika Drazek. Sie wurde geschont und war bei den Rennen in Übersee nicht im Einsatz. In Winterberg feiert die schnellste Anschieberin der Welt ihren Saison-Einstand. In welchem Schlitten sie fährt, ist ungewiss. Bei den Olympischen Spielen soll sie auf jeden Fall mit der besten Pilotin starten, um in die Phalanx der US-Amerikanerinnen und Kaillie Humphries (Kanada) einbrechen und Edelmetall gewinnen zu können. „Wir wollen da sein, wenn die großen Favoritinnen patzen sollten“, sagt Drazek. Beim letzten Weltcup an der Kappe im Januar dieses Jahres gewann sie mit Mariama Jamanka den EM-Titel. Auch Erline Nolte vom BSC hat die Hand am Olympia-Ticket. Welchen Schlitten schiebt sie an? Sie hat im Sommer nach ihrer langen Verletzung intensiv und erfolgreich an ihrem Comeback gearbeitet.

Mit Spannung wird auch die weitere Entwicklung von Pilotin Anna Köhler verfolgt. Sie feierte in den Rennen in Übersee ihre Weltcup-Premiere - mit einem achten Platz als bestes Ergebnis und einer Perspektive Richtung Olympia. Auf ihrer Heimbahn in Winterberg will die 24-jährige Maschinenbau-Studentin voll angreifen und weitere Punkte für eine Nominierung sammeln. Anna Köhler und Erline Nolte, ein Winterberger Schlitten in Pyeongchang? 

Bei den Skeleton-Frauen richten sich die Augen besonders auf Weltmeisterin Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland). Bei den Rennen in Übersee ging es stetig, zumindest was die Ergebnisse betrifft, bergauf. Nach dem achten Platz beim Auftakt in Lake Placid folgte in Park City der Bronzerang, ehe sie in Whistler ihren ersten Saisonsieg - trotz eines nicht fehlerfreien zweiten Laufs - feierte. „Jacqua“ gilt als eine der Topfavoritinnen auf Olympia-Gold. In Winterberg will sie einen weiteren Schritt Richtung Topform machen.

Auch Alex Gassner (BSC Winterberg) steht vor einer Olympiateilnahme. Nach schwachem Beginn mit Platz 18 in Lake Placid steigerte er sich auf Rang 7 in Park City und fuhr in Whistler auf den 5. Platz. Das Nominierungskriterium für die Spiele sieht unter anderem drei Weltcup-Platzierungen unter den besten acht Sportlern vor. „Auf meiner Heimbahn in Winterberg will ich angreifen“, sagt Gassner.

Passend zum sportlichen Top-Event sorgt die Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH (ESZW), als Betreiber der Bahn, wieder für ein attraktives Unterhaltungsprogramm. Buchstäblich für heiße brasilianische Rhythmen in der kalten Jahreszeit sorgt die Olsberger Trommelgruppe „Sambastic“. Die 20-köpfige, junge Samba-Bateria präsentiert Samba live und vermittelt pure Lebensfreude. Die von Georg Wiegelmann geleitete Gruppe verspricht: „Wir bringen den Groove zu Dir. Wir wollen Dich und Euch in der VELTINS-EisArena mit unserem Groove mitreißen und mit unserer Freude und Begeisterung anstecken.“ Seit 2006 spielt die Gruppe den brasilianischen Groove und sorgt bei ihren Auftritten in der Region für Begeisterung. „Sambastic“ tritt am Sonntag, dem 10. Dezember, in der Winterberger Bahn auf.

Bereits am Samstag und Sonntag ist Jürgen Bangert wieder im Einsatz. Gemeinsam mit Bahnsprecher Willi Willmann sorgt er in der Zielarena für Information und Unterhaltung. Natürlich werden während des Weltcups auch Autogrammstunden mit Olympiasiegern und Weltmeistern angeboten.

Eintrittskarten sind im Ticket-Shop unter www.veltins-eisarena.de erhältlich.

Pressekontakt

Inga Ortmann
Medienkoordinatorin
medien@veltins-eisarena.de
+49 170 3012525

Paul Senske
medien@veltins-eisarena.de


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