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Multifunktionsgebäude „Veltins-EisArena Lounge“ eingeweiht

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Laura Deas und Janine Flock mit packendem Duell

Winterberg. (ske) Es war ein zukunftsweisendes Ereignis: Das neue Multifunktionsgebäude neben der Zielarena der VELTINS-EisArena ist nach einer Bauzeit von elf Monaten jetzt mit einem Festakt und der symbolischen Durchtrennung eines roten Bandes offiziell eingeweiht worden. Vor rund 70 Gästen aus Politik, Sport, Wirtschaft und Tourismus bezeichnete Landrat Dr. Karl Schneider das Gebäude mit dem offiziellen Titel „Veltins-EisArena Lounge“ als „Aushängeschild und Schmuckstück“ der Kunsteisbahn: „In der Lounge-Architektur haben wir das, was wir uns lange gewünscht haben“, sagte Schneider. „Investitionen in diese außergewöhnliche Sportstätte sind wichtig, um international mithalten zu können. Die Bahn ist Botin der Region und verkörpert deren Stärke: zielstrebig, leistungsorientiert und bodenständig. Hauptamt und Ehrenamt arbeiten vorbildlich zusammen. Das Gebäude führt die Menschen zusammen.“
„Gut investiertes Geld in Winterberg“


Die NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, sprach von „einem schönen Tag, um nach Winterberg zu kommen“. In den letzten Jahren habe das Land rund sechs Millionen Euro in Winterberg investiert: „Das ist gut investiertes Geld“, betonte Frau Milz. „Wir sind immer stolz auf die Erfolge der Winterberger Sportler. Sie vertreten das Land bundesweit und auch international.“ Die Staatssekretärin hob zudem die „Multifunktionalität des für eine breite Anwendung offenen, neuen Gebäudes“ hervor und würdigte besonders das Ehrenamt: „Wir gehen hier von rund 15.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Saison aus“, erklärte der Gast aus Düsseldorf, der „selbstverständlich“ auch die FIL-Rennrodel-WM im Januar 2019 besuchen will.


Winterbergs Bürgermeister Werner Eickler „ließ die Emotionen schweifen“: „Es gibt keinen besseren Standort für dieses Gebäude. Sport und Unterhaltung sind jetzt zudem bestens verbunden. Wir haben einen hohen, professionellen internationalen Standard erreicht, den wir halten müssen.“ Als enorm wichtig bezeichnete Eickler die Tatsache, dass „dieses Gebäude auch für die Jüngsten und deren Eltern gebaut wurde“.


„Außergewöhnliche Freude“ über kurze Bauzeit


Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen, neben Stephan Pieper Geschäftsführer des Sportzentrums Winterberg Hochsauerland, freute sich „außergewöhnlich“ über die kurze Bauzeit von elf Monaten. „Das schafft ihr nie, habe ich oft gehört“, sagte Drathen, der mit Herz und Professionalität die Einweihungsfeier moderierte. Großes Lob spendete er Stephan Pieper: „Ich bin beeindruckt, wie Sie das hinbekommen haben. Ihnen gelten mein Dank und meine Anerkennung.“ Pieper freute sich darüber, dass die Lounge auch und besonders für die Nachwuchsarbeit wichtig sei, Kindern für die sportfachliche Nutzung und Eltern für den Aufenthalt an der Bahn zur Verfügung stehe: „Das Ehrenamt fängt bei den Eltern an“, so Pieper.“ Sie sind die ersten Betreuer der Kinder und fahren sie zur Bahn.“


Der Präsident des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV), Winfried Stork, sprach von einem „Riesenschritt weiter nach vorn“. „Das Gebäude ist ein Baustein, der uns noch gefehlt hat. Architektonisch ist das Gebäude ein Juwel.“ Jutta Sondermann vom Winterberger Ingenieurbüro Veldhuis bezeichnete das Gebäude als „Optimum“. Auch die Vorsitzenden des BSC Winterberg und des BRC Hallenberg, Jens Morgenstern und Hans-Jürgen Köhne, zeigten sich beeindruckt und freuten sich auf die künftige Nutzung durch die Sportler. Lukas Appelhans von der Veltins-Brauerei, der Namensgeberin der Bahn und der Lounge, lobte die breite Funktionalität der Einrichtung und bezeichnete das Engagement des Grevensteiner Unternehmens im regionalen Wintersport und damit für die Winterberger Bahn als wichtigen Baustein.


Auch Skiverband kann das Gebäude nutzen


Das zweigeschossige Gebäude ist multifunktional nutzbar. Das Erdgeschoss ist für den Nachwuchs und die „sportfachliche Nutzung“ eingerichtet. Ein Raum ist für das Mentaltraining vorgesehen, in dem anderen Raum können die jungen Sportler die Abfahrt in allen drei Kufen-Sportarten simulieren. Im oberen Bereich sind die Räume zum Aufenthalt für die Eltern sowie für Schulungen, Seminare und Incentives eingerichtet. Während der großen Veranstaltungen wie Weltcups oder Weltmeisterschaften werden sie als Hospitality-Bereich genutzt und bieten einen grandiosen Blick auf die Bahn. Das Gebäude ist nicht nur für die drei Kufensportarten vorgesehen, sondern auch für den Skiverband, der es ebenfalls nutzen kann. Perspektivisch soll das auch für Langlauf, Biathlon und Radsport gelten. Die Kosten für die VELTINS-EisArena Lounge betragen 2,44 Millionen Euro. Bund und Land steuern 1,6 Millionen Euro dazu. Seine „Feuertaufe“ soll die VELTINS-EisArena Lounge beim BMW IBSF Bob & Skeleton Weltcup presented by VELTINS vom 14. bis 16. Dezember erfahren. „Bis dahin sind auch die letzten Arbeiten abgeschlossen“, so Pieper.

 

Bildzeile: Vor dem symbolischen Schritt der Durchtrennung des roten Bandes: (v. l.) Geschäftsführer Stephan Pieper, Landtagsabgeordneter Matthias Kerkhoff, Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen, NRW-Staatssekretärin Andrea Milz, Landrat Dr. Karl Schneider und Winterbergs Bürgermeister Werner Eickler. Foto: Inga Bremenkamp

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Sandra Schmitt
medien@veltins-eisarena.de
+49 291 94 1513

Paul Senske
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