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Rückblick BMW IBSF Weltcup Bob & Skeleton

Erfolgreicher Abschluss für Deutschland in Winterberg

 

Winterberg. (JN) Die Deutschen Fans hatten am letzten Tag des Weltcup-Wochenendes in Winterberg allen Grund zum Jubeln. Jaqueline Lölling rast im Skeleton zum EM-Titel, auch Tina Hermann landet auf dem Podest und wird Dritte in der EM-Wertung. Ebenfalls erfolgreich waren die deutschen Bobteams um Johannes Lochner und Nico Walther. Lochner gewinnt zusammen mit seinen Anschiebern sowohl den Weltcup, als auch die EM, Nico Walther platziert sich nur knapp dahinter.

Jaqueline Lölling gewann beim BMW IBSF Weltcup Bob & Skeleton presented by VELTINS & EM presented by BORBET den Skeleton Wettbewerb der Damen die europäische Krone. In dem aufgrund des starken Schneefalls verkürzten Wettkampf (nur ein Wertungslauf) spielte die Führende der Weltcupwertung in der VELTINS-Eisarena ihre Erfahrung in der Bahn aus und konnte so trotz des für sie typischen langsamen Starts den EM-Titel gewinnen. Die Startzeit von Lölling war nur die 17. Zeit in der Wertung, doch mit einer sauberen Fahrt schoss die 21-jährige nach 58.12 Sekunden ins Ziel und ließ sich von den zahlreichen Zuschauern feiern. „Ich freue mich unglaublich, hier in Winterberg auf meiner Lieblingsbahn den EM-Titel gewonnen zu haben. Super wie viele Leute aus Brachbach gekommen sind um mich anzufeuern“, freute sich Lölling (Foto: links) im Ziel. „Ich bin in dieser Saison etwas lockerer, das hilft mir bei den Rennen“, betonte die frischgebackene Europameisterin, die bereits den Weltcup in Altenberg gewinnen konnte.
Schneller als Lölling war einzig die Kanadierin Elisabeth Vathje (mitte), die dank eines schnellen Starts und einer fehlerfreien Fahrt 0.10 Sekunden Vorsprung vor Lölling ins Ziel brachte. Nach dem Sieg beim Weltcup in Whistler ist es bereits das zweite Mal, dass Vathje in dieser Saison ganz oben auf dem Siegerpodest steht. Der Kampf um die Führung in der Weltcupwertung ist also weiter spannend. Platz drei in der VELTINS-Eisarena sicherte sich ebenfalls eine Kanadierin, Mirela Rahneva (rechts) glückte mit einer Zeit von 58.14 Sekunden der Sprung aufs Podest. Die gleiche Platzierung erzielte Rahneva bereits beim Weltcup in Lake Placid zum Auftakt dieser Saison.
Nur knapp am Weltcup-Podest vorbei schlitterte die alte Europameisterin und amtierende Vize-Weltmeisterin Janine Flock aus Österreich. Die Sportsoldatin aus Tirol hatte im Ziel 0.14 Sekunden Rückstand auf einen Podestplatz, durfte sich jedoch über den Vize-Europameistertitel freuen. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen. Der zweite Platz bei der EM ist doch super!“, so Flock.
Einen Grund zum Jubel für die deutschen Fans an der Bahn in Winterberg lieferte Tina Hermann (Foto), die als fünfte in der Weltcupwertung die Bronzemedaille in der EM-Wertung einfuhr. Hermann, die den letztjährigen Weltcup in Winterberg gewinnen konnte und als Vize-Europameisterin ins Sauerland reiste, behauptete den Podestplatz gegenüber der Olympiasiegerin von Sotschi, der Britin Lizzy Yarnold.

Die dritte deutsche Starterin Anna Fernstaedt, die für den RC Berchtesgarden an den Start geht, kam nach 58.84 Sekunden ins Ziel und belegte damit den 10. Platz in der Weltcupwertung (8. EM-Wertung). Die Nachwuchsathletin hatte zum Ende des Wettbewerbs einen Rückstand von 0.87 Sekunden zur Siegerin Elisabeth Vathje.
Auch im Viererbob waren es erneut die Deutschen, die das Rennen bestimmten. Das Team um Johannes Lochner mit den Anschiebern Sebastian Mrowka, Joshua Bluhm und Christian Rasp gewinnt in der VELTINS-Eisarena den Viererbob und krönt sich damit zum neuen Europameister. Nach Laufbestzeit im ersten Durchgang hatte der Schlitten von Lochner 0.13 Sekunden Vorsprung vor der Mannschaft von Nico Walther. Vor allem dank einer Startbestzeit von 5.10 Sekunden im ersten Durchgang, die Lochner und Co. ins Eis hämmerten, leuchtete die eins auf der Videowand auf.
Im zweiten Durchgang verteidigten die vier ihren Vorsprung und jubelten im Ziel über den zweiten Weltcupsieg in dieser Saison. „Es läuft zurzeit richtig gut. Im Vierer und im Zweier sind wir gut im Rennen, so kann es weitergehen“, freute sich Anschieber Joshua Bluhm im Ziel.
Für Lochner geht damit ein erfolgreiches Weltcupwochenende in Winterberg zu Ende, das er mit einem zweiten Rang im Zweierbob und dem Sieg im Vierer abschloss. Der Pilot vom Bob Club Stuttgart Solitude übernimmt den EM-Titel vom mittlerweile zurückgetretenen Maximilian Arndt und besteigt nach dem Vierer-Sieg in Altenberg und Platz drei in Whistler zum dritten Mal das Podest.
Für Nico Walther und sein Team ist der zweite Platz eine echte Genugtuung. Nach dem enttäuschenden 13. Rang im Zweierbob überzeugte der Pilot aus Sachsen mit zwei sauberen Fahrten und freute sich neben dem Podestplatz in der Weltcupwertung auch über den Titel des Vize-Europameisters. „Mit Platz zwei und dem Vize-Titel bin ich zwar zufrieden, aber wir möchten natürlich noch näher an Johannes ranrücken. Vor allem bei der WM am Königssee wollen wir vorne dabei sein“, betonte Walther.
Dritter wurde das Team um den österreichischen Piloten Benjamin Maier. Mit zwei fast identischen Fahrten gelang Maier und seinem Team der erste Podestplatz im Vierer in dieser Saison, der Jubel über die Bronzemedaille in der EM-Wertung war riesig.
Für den Seriensieger im Zweierbob, Francesco Friedrich, lief es mit seinem Team im großen Schlitten im ersten Lauf nicht rund. Fuhr er zusammen mit Thorsten Margis im Zweierbob noch allen davon, gelang ihm im ersten Durchgang im Vierer kein fehlerfreier Lauf. Im zweiten Lauf zeigte das Team um Friedrich jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Mit Startbestzeit (5.08 Sekunden) ging es in die Eisrinne, nach einer sauberen Fahrt reichte es am Ende für einen geteilten Rang fünften Rang.

Pressekontakt

Inga Ortmann
Medienkoordinatorin
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+49 170 3012525

Paul Senske
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