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Pressemeldungen

Ives und Mankel Autogrammkarte WM 1991

Höhepunkte der Rennrodel-Geschichte in der VELTINS-EisArena

„Internationale Reifeprüfung 1989“ mit Bravour bestanden

Winterberg. (ske) Mit dem anstehenden EBERSPÄCHER Rennrodel-Weltcup am 19. und 20. Dezember, der in der VELTINS-EisArena ausgetragen wird, ist ein Blick in die langjährige Rennrodel-Geschichte in Winterberg mehr als lohnenswert. Angefangen mit der bahnbrechende Entscheidung, anstelle der 1910 errichteten, aber besonders aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht mehr funktionstüchtigen Natureisbahn in Winterberg eine Kunsteisbahn zu bauen. 43 Jahre hat die am 10. Dezember 1977 eingeweihte, damalige Bob- und Rodelbahn, heutige VELTINS-EisArena, inzwischen „auf dem Buckel“ und hat sich zu einem Leuchtturm der Region mit nationaler und internationaler Strahlkraft entwickelt. „Die silberne Schlange am Hang“, wie sie liebevoll genannt wird, hat sich im Lauf der Zeit mehrfach „gehäutet“. Die Bahn wurde in den Jahren teilweise umgebaut, modernisiert, energetisch saniert und gehört heute weltweit zu den Top-Anlagen im Kufensport – mit vielen Höhepunkten, aber auch mit Herausforderungen. 

Ein durchgängiges, stabilisierendes Charakteristikum und Element ist die vorbildlich praktizierte Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt, dem Sportzentrum Winterberg (SZW) mit den beiden Gesellschaftern Hochsauerlandkreis und Stadt Winterberg und den beiden Vereinen BSC Winterberg sowie BRC Hallenberg. Winterberg ist eine Sportstätte für den Spitzen- und den Breitensport. Die Förderung des Nachwuchses am Stützpunkt und der Bahn genießt hohe Bedeutung. Beim Schnupper- und Schülerrodeln geht Kindern, Eltern und Trainern das Herz auf.

Georg Hackl mit erstem WM-Gold in Winterberg

Was den Spitzensport betrifft, so schaffte die Bahn 1989 mit der erstmaligen Ausrichtung der Rodel-Weltmeisterschaft und der Bob-Europameisterschaft den internationalen Durchbruch. Es war die „Reifeprüfung“, die mit Bravour bestanden wurde. Rodel-Legende Georg Hackl wurde Weltmeister im Einsitzer, der für den BRC Dortmund startende Johannes Schettel aus Bigge-Olsberg gewann WM-Bronze. Für Hackl, den dreimaligen Olympiasieger, war es der erste WM-Titel. Damals „ging sein Stern auf“, zumal er auch den Gesamt-Weltcup holte. In Winterberg war er besonders erfolgreich und gewann insgesamt neun Weltcups. „Es ist immer ein gutes Gefühl in Winterberg zu sein“, so Hackl. „Hier ist mir das Glück immer hold.“

Zwei Jahre später stand Winterberg wieder im Mittelpunkt, richtete erneut die Rodel-WM aus und sprang für das in politische Turbulenzen geratene Sigulda, wo die WM eigentlich stattfinden sollte, ein. Es war ein Sauerländer Meisterwerk: Innerhalb von zehn Tagen wurde das Event organisiert. Auch sportlich standen Sauerländer im Blickpunkt: Yves Mankel und Thomas Rudolph (BSC Winterberg) gewannen Silber bei den Doppelsitzern, Jana Bode, ebenfalls vom BSC, fuhr im Damen-Einsitzer auf Rang drei.

„Verbale Goldmedaille“ für perfekte Organisation

2019 war Winterberg erneut Gastgeber der Rodel-WM. Die Titelkämpfe vom 25. – 27. Januar ernteten viel Lob. Der Präsident des Weltverbandes, Josef Fendt, der nach 26 Jahren im November 2020 aus dem Amt ausgeschieden ist, lobte Organisation und Atmosphäre als „vorbildlich“. Felix Loch jubelte ebenso über WM-Gold wie Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer Toni Eggert/Sasch Benecken. Österreich feierte frenetisch den Sprintsieg von Youngster Jonas Müller.

Junioren-WM Rodeln 2022 nächstes Highlight

Das nächste Highlight steht 2022 mit der Junioren-WM Rennrodel an, nachdem die Junioren-WM 2021 wegen der Pandemie abgesagt wurde. Ziel von SZW-Geschäftsführer Stephan Pieper ist es, neben den Welt- und Europacups, den Jugend- und Junioren-Rennen jedes Jahr „eine hochkarätige Veranstaltung“ an die Kappe zu holen. Die Aussichten für die IBSF Bob- und Skeleton-WM 2024/2025 sind nicht schlecht. Die Entscheidung fällt beim IBSF-Kongress 2021.

Der EBERSPÄCHER Rennrodel-Weltcup, der am 19. und 20. Dezember in der VELTINS-EisArena ausgetragen wird, kann live im TV sowie über den Livestream des internationalen Verband FIL verfolgt werden. Zuschauer sind in diesem Jahr leider nicht zuglassen.

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