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Pressemeldungen

Nobert Loch

Pressekonferenz: Bundestrainer Norbert Loch möchte in Winterberg an die Erfolge von Oberhof anknüpfen

Weltcup-Wochenende in der Veltins-EisArena startet am Freitag mit dem Nationencup/Viel Lob für den Zustand der Bahn

Winterberg. (pst) Die deutschen Rodler gehen selbstbewusst in die Weltcup-Tage von Winterberg. Im Vorfeld des EBERSPÄCHER Rennrodel-Weltcups mit BMW Sprint-Weltcup am Sonntag starten die BSD-Athleten optimistisch in das vierte Adventswochenende in der VELTINS-EisArena. Sie möchten in Winterberg an die Erfolge der Vorwoche anknüpfen, als vier Erfolge in vier Disziplinen zu Buche standen.

Auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Weltcup-Wochenendes sagte Rodel-Bundestrainer Norbert Loch: “Nicht nur in Oberhof waren wir stark. Das war ein Pusch, aber wir sind in der ganzen Saison überhaupt gut.” Dabei gestaltete sich die Arbeit des Trainers in diesem Jahr Corona bedingt als weitaus komplexer als sonst. “Ich arbeite mehr vom Computer. Was ich heute geplant habe, kann morgen schon vorbei sein.”

Im Blick zurück auf den Weltcup im Februar lobten alle beteiligten Sportler und Trainer die Qualität der Bahn. Der Rodelweltmeister von 2019 in Winterberg, Felix Loch, meinte beispielsweise: “Die Bahn steht. Die Jungs in der Bahn geben sich größte Mühe. Großes Kompliment. So stellen wir uns das alle vor.” Nach vier Siegen in den bisherigen Rennen möchte der Weltcup-Vorsitzende auch in Winterberg vorne landen: “Vom Setup her weiß ich, was ich machen muss.”

“Wir haben den Speed für den 45. Weltcup-Sieg”

Unter besonderen Voraussetzungen gehen die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt am Samstag an den Start. Das routinierte Duo steht vor dem 45. Weltcupsieg. “Wir haben den Speed für den 45. Sieg”, betonte Arlt. Den Sturz aus dem ersten Durchgang in Oberhof haben sie abgehakt. Als größte Konkurrenten sehen Wendl/Arlt neben Toni Eggert/Sascha Benecken, die nach dem Erfolg in Oberhof ebenfalls 44. Weltcupsiege erzielt haben, die beiden österreichischen Duos Thomas Steu/Lorenz Koller Yannick Müller/Armin Frauscher. Die Weltcup-Leader Steu/Koller stehen für das gute Gesamtbild der österreichischen Rodler momentan. “Wir sind ein tolles Team. Wir haben sehr gute Partner in den Bereichen Training und Technik”, erklärte der österreichische Trainer René Friedl, der zusammen mit seinen Sportlern Jonas Müller und David Gleirscher ebenfalls zu Gast war bei der Pressekonferenz in der VELTINS-EisArena-Lounge. Müller freut sich besonders auf den Sprint am Sonntag. Der Sprint-Weltmeister von 2019 sagte: “Beim Start habe ich noch Defizite und beim Sprint ist der Start nicht so wichtig.” Müllers Teamkollege Gleirscher setzt sein Augenmerk auf das Einzelrennen: “Ich möchte um die Podestplätze mitkämpfen.”

Junge Mütter geben sich locker und ehrgeizig

Emotionale Einblicke gaben die beiden jungen Mütter Dajana Eitberger und Natalie Geisenberger. In Oberhof belegten sie die Plätze eins und zwei. Dass sie wenige Monate nach der Geburt ihrer Kinder so erfolgreich sind, erklärten beide mit ihrer guten sportlichen Ausbildung. “Wir haben das Rodeln nicht verlernt”, sagte Dajana Eitberger. Für sie ist es was Besonderes, wieder auf dem Schlitten zu liegen. Ein bisschen empfand sie die Pause als Zwangspause: “Ich habe zehn Monate auf das Rodeln gewartet.”

Die mit vier zweiten Plätzen Weltcupführende Natalie Geisenberger dagegen genoss es mehr: “Es war eine gewollte Pause. Die Vorweihnachtszeit Zuhause zu erleben mit Plätzchenbacken und allem war sehr schön.” Für Geisenberger könnte es Samstag ein Jubiläum geben, wenn sie das Einzelrennen gewinnt, wäre es der 50. Einzelerfolg. “Nach 49 kommt halt 50. Es würde aber passen. Mein erstes Rennen habe ich hier auch gewonnen.” Die jungen Mütter sind nicht nur ehrgeizig. Als junge Mütter kennzeichnet sie auch eine größere Lockerheit.

Mit einer gewissen Gelassenheit blickten die beiden OK-Chefs Stephan Pieper vom Sportzentrum Winterberg und Hans-Jürgen Köhne (BRC Hallenberg) den kommenden Tagen entgegen. Das Lob von allen Seiten für den Zustand der Bahn bestätigte die Arbeit der Angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeiter. “Wir sind auf einem guten Weg. Die Bahnmannschaft ist eingespielt. Sie haben sich das Ziel gesetzt, die beste Mannschaft in Deutschland zu werden.” Hans-Jürgen Köhne ergänzte: “Die Resonanz der Sportler ist gut. Die Wetterprognosen sind für Freitag und Samstag ebenfalls gut. Für Sonntag warten wir mal ab. Da ändert sich die Voraussage stündlich.” Den Auftakt der Wettbewerbe machen am morgigen Freitag die Rennen um den Nationencup.

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