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Pressemeldungen

Ingo Götze mit Stephan Pieper

10-jähriges Betriebsjubiläum und neue Aufgaben

Ingo Götze: Die größte Freude im Sommer ist die Aussicht, im Winter wieder ins Eis gehen zu können

Winterberg. (ske) Wenn Ingo Götze über seinen Beruf spricht, dann öffnet sich sein Herz:
„Die Arbeit füllt mich aus, ich bin kein Bürohengst, ich brauche das Handwerkliche“, sagt
der 44-jährige Eismeister. „Ich bin körperlich fit, auch das Laufen im spiegelglatten Eis der
Bahn macht mir Spaß.“ Zehn Jahre ist er inzwischen festangestellt und damit der
„Betriebsälteste“ der Bahncrew. Im April 2021 wurde er zum stellvertretenden
Betriebsleiter des Sportzentrums Winterberg ernannt.


Götze, der mit seiner Frau Jessica und den beiden Kindern Lunis und Nea in Hallenberg
wohnt, ist gelernter Zimmermann, war im Garten- und Landschaftsbau tätig und kam im
November 2009 über eine Anzeige zu seinem Job in der VELTINS-EisArena, die
Saisonarbeiter suchte. Einen Spruch seiner Kollegen wird er nie vergessen: „Junge, wir
sind mal gespannt, wie lange Du durchhältst.“ Dieser „Standardspruch“ mag zwar „flapsig“
klingen, hat aber einen nicht von der Hand zuweisenden Hintergrund: „Als Saisonarbeiter
im Winter fängt man bei Null an, es ist eine harte körperliche Arbeit, auch und besonders
das Laufen im spiegelglatten Eis schreckt viele ab, die geben dann auf“, betont Götze, der
sich aber nicht irritieren ließ, Spaß an der Arbeit fand, in der Saison 2010/2011 wieder als
Saisonarbeiter anheuerte und im April 2011 als Bahnarbeiter festangestellt wurde. 2014
erfolgte die Ernennung zum Eismeister, zum 10-Jährigen die Berufung zum
stellvertretenden Betriebsleiter. In seiner neuen Funktion fühlt er sich wie ein „Co-Trainer
im Fußball“. Vor allem – so Götze – „werden viele Sachen geregelt, ohne dass ein großes
Fass aufgemacht wird“. Zuständig ist er auch für die Kälteanlage.


Der Schwerpunkt der Tätigkeit konzentriert sich natürlich auf den Winter, wenn die Saison
mit Training und Wettkämpfen läuft. Dann muss das Eis stehen, Winterberg genießt einen
sehr guten Ruf, was die Eis-Qualität betrifft. Der Bahnbetrieb läuft dann sieben Tage die
Woche und die Eispräparation ist täglich ab 6 Uhr auf vollen Touren. Es ist harte
körperliche Arbeit bei Wind und (kaltem) Wetter. Um 9 Uhr, wenn Training und Wettkämpfe
beginnen, muss das Eis in bestem Zustand sein. In den Trainings- und Wettkampfpausen
wird das Eis gewartet. „Wir sind mit Trainern und Sportlern im Gespräch und machen alles,
um deren Wünsche zu erfüllen. Es bestehen auch gute Kontakte zu den anderen
deutschen Bahnen, wir tauschen uns aus und helfen uns auch gegenseitig“, so Götze.
Im Sommer, wenn auch Überstunden abgebaut werden, geht es vor allem um Reparaturen
in der Bahn, die Maschinen werden gewartet und nachgebessert. Bahn und Inventar
werden fit gemacht. Der Blick richtet sich dabei stets auf die neue Saison. „Meine größte
Freude im Sommer ist die Aussicht, im Winter wieder ins Eis gehen zu können“, betont
Götze. „Schon 14 Tage nach Saisonschluss könnte ich wieder loslegen.“ Ein „bisschen
warten“ müssen Götze und seine Crew aber noch, bis es im Herbst in die Eineisung geht.

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