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Pressemeldungen

BMW IBSF Weltcup im Bob und Skeleton gastiert erneut in Winterberg

Weltelite kämpft um letzte Plätze für Olympia und arbeitet an der passenden Form für den Saisonhöhepunkt

Winterberg. (pst) Kaum hatten die Rodler mit der Team Staffel presented by BMW den letzten Wettbewerb des Weltcups absolviert und die Siegerehrung durchgeführt, prägten schon die ersten Fahrzeuge der internationalen Skeletonteams das Ortsbild in Winterberg. In Sachen sportlicher Höhepunkte im Sauerland bleibt in diesem Winter kaum Zeit zum Durchatmen. Der 7. BMW IBSF Weltcup im Bob und Skeleton gastiert nach dem 3. Adventswochenende erneut in Winterberg. Für die Sportler geht es nicht nur um eine wichtige Aussage, wie es wenige Wochen vor den Olympischen Spielen im Yanqing Sliding Center um die Form steht. Für einige Athleten ist es auch eine der letzten Chancen, um sich für Olympia zu qualifizieren.

Den Auftakt machen am Freitagvormittag die Männer im Skeleton. Während sich hier die Deutschen der Weltcupführende Christopher Grotheer, Axel Jungk und der Lokalmatador des BSC Winterberg, Alexander Gassner bereits sicher qualifiziert haben, wird es am Nachmittag bei den Damen spannend, auch aus heimischer Sicht. Hier hat bisher nur Tina Hermann vom WSV Königssee ihr Ticket für Olympia gebucht. Hannah Neise (BSC Winterberg) und Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) benötigen noch eine beziehungsweise zwei Platzierungen unter den ersten Acht. Vielleicht wird in der VELTINS-EisArena auch wieder Skeletongeschichte geschrieben wie Mitte Dezember, als Kimberley Bos erstmals ein Rennen für die Niederlande gewann.

Am Samstag richtet sich zunächst der Blick auf die Wettbewerbe der Damen im Monobob. Die deutschen Topfahrerinnen haben am Vorwochenende in Sigulda ausgesetzt, um hart zu trainieren. Ab jetzt geht es um die Wettkampfhärte für Yanqing. Wenn sie in dieser jungen Disziplin antritt, gehört Laura Nolte vom BSC Winterberg hier neben den nordamerikanischen Spitzenfahrerinnen zu den heißesten Kandidatinnen auf einen Podiumsplatz. Für Mariama Jamanka und Kim Kalicki gilt es im Monobob, den Anschluss nach ganz vorne zu finden. Dann folgt der Zweierbob bei den Herren. Diese Disziplin wurde im Dezember nicht ausgetragen. Klarer Favorit ist trotz eines zwölften Platzes im ersten Rennen von Sigulda Francesco Friedrich. Der Sachse und seine Anschieber sind weiter das Maß aller Dinge. Neben den weiteren deutschen Bobs von Johannes Lochner und Christoph Hafer dürfen sich einige der internationalen Konkurrenten Hoffnung auf einen Spitzenplatz machen. Der Russe Rostislav Gaitiukevich, der Kanadier Justin Kripps, der Brite Brad Hall und der Österreicher Benjamin Maier gehören zu den engsten Favoriten auch am Sonntag im Viererbob. Die „Formel 1“ des Wintersports mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 140 km/h bildet am Nachmittag des letzten Tags des Wochenendes nach dem Rennen im Damen-Zweierbob den Abschluss des Wochenendes.

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