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Francesco Friedrich dominiert ersten Teil der Zweierbob-Konkurrenz

Zweimal Bahnrekord verbessert. Deutsche Dreifachführung

Winterberg. (Famp/pst) Francesco Friedrich hat die erste Hälfte der Zweierbob-Konkurrenz der Herren bei den BMW IBSF Bob & Skeleton Weltmeisterschaften Winterberg 2024 dominiert und geht als Führender in den Finaltag.

 

Der 33-jährige Olympiasieger lieferte am ersten Tag eine sehr starke Vorstellung ab. Bereits in Durchgang eins verbesserte Friedrich mit seinem Anschieber Alexander Schüller durch eine Zeit von 54,67 Sekunden den Bahnrekord um 22 Hundertstelsekunden. Im zweiten Lauf legte Francesco Friedrich noch einmal nach und verbesserte den zuvor aufgestellten Bahnrekord noch einmal um 13 Hundertstelsekunden (54,54 Sekunden).

Die ärgsten Verfolger kommen ebenfalls aus dem deutschen Lager. Mit einem Rückstand von 22 Hundertstelsekunden folgen die Brüder Adam Ammour/Issam Ammour auf Platz zwei. Das starke deutsche Abschneiden rundeten Johannes Lochner/Georg Fleischhauer mit einem Rückstand von mit Rang drei ab (Rückstand 0,52 Hundertstelsekunden).

Als bester Nichtdeutscher zeigte der Brite Brad Hall als Vierter mit seinem Anschieber Taylor Lawrence eine ansprechende Leistung. Hall hatte am Anfang der Saison mit Rückenproblemen zu kämpfen und stieg erst später in den Weltcup ein. Mit Podestplätzen und Weltcupsiegen im Viererbob im Vorwinter zeigte Hall, dass er zur absoluten Spitze zählt. Nach dem ersten Tag ist der britische Bob mit 27 Hundertstelsekunden Abstand auf Lochner in Schlagdistanz zu den Medaillen. Dennoch war Hall noch nicht ganz zufrieden und sagte: „Ich bin noch nicht in voller Topform, auch wenn es im Moment ziemlich gut läuft. Die vergangenen Wochen waren wichtige Schritte nach vorne.“ Eine WM-Medaille wäre sicherlich ein weiterer Schritt in Sachen Genesung.

In die Phalanx der weltbesten Teams fuhr das Duo Boris Vain / Antoine Riou aus Monaco als Siebte des ersten Tages. Die Monegassen sind nicht regelmäßig im Weltcup dabei. Vain zeigte sich begeistert: „Es ist ein großartiger erster Tag. Nun müssen wir auf morgen schauen. Morgen wird es enger und wir müssen mehr kämpfen und mehr Tempo in die Bahn legen.“

Der zweite Tag im Zweierbob der Herren beginnt am Sonntag, 25. Februar, um 13.15 Uhr.

Bildnachweis: Friedrich und Schüller nach dem 2. Lauf. ©Dietmar Reker