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Mit „Volldampf“ zum 55. Weltcup-Sieg und EM-Triumph: Wendl/Arlt „noch nicht satt“

Österreichs Trio in Schach gehalten

Winterberg. (ske) Der „Oberbayern-Express“ hat einmal mehr seine große Klasse bewiesen und ist mit „Volldampf“ zum nächsten Titel gefahren. Tobias Wendl und Tobias Arlt gewannen in der VELTINS-EisArena den 6. EBERSPÄCHER Weltcup und sicherten sich gleichzeitig den Titel als Europameister. „Der EM-Titel hat für uns einen hohen Stellenwert“, sagte Wendl nach dem Doppel-Triumph. Die beiden hielten das starke österreichische Trio Juri Gatt/Riccardo Schöpf (+0.134), Yannick Müller/Armin Frauscher (+0.202) sowie Thoma Steu/Wolfgang Kindl (+0.211) auf den folgenden Plätzen in Schach. Toni Eggert/Florian Müller belegten Platz fünf (+0.219). Hannes Orlamünder/Paul Gubitz fuhren auf den achten Rang. (+0.397).

„Wir haben Nerven bewiesen“, betonte Arlt. „Im ersten Lauf war es sau-eng.“ Für Wendl/Arlt war es der 55. Weltcup-Sieg, den sie als „richtig super“ einordneten, zumal sie im ersten und zweiten Durchgang auf der pfeilschnellen Bahn unter Volldampf je einen neuen Bahnrekord aufstellten. „Der 55. Erfolg fühlt sich an wie der erste. Wir sind weiter hungrig nach Erfolgen und längst noch nicht satt.“ Ihr Dank galt besonders den Bahnarbeitern. „Ihr habt einen tollen Job gemacht, dafür herzlichen Dank.“ Mit dem Erfolg in Winterberg übernahmen die beiden auch die Führung im Gesamtweltcup.

Im ersten Wertungslauf hätte die Dramaturgie nicht spannender sein können. Die ersten drei Doppel trennten sieben Tausendstel. Wend/Arlt führten mit einem Wimpernschlag mit zwei Tausendstel vor den Österreichern Juri Gatt und Riccardo Schöpf sowie Yannick Müller und Armin Frauscher (+ 0.007). Die Letten Martins Bots/Roberts Plume als Vierte lagen 0.121 Sekunden zurück vor Toni Eggert/Florian Müller (+0.126) auf Rang fünf. Hannes Orlamünder und Paul Gubitz (+0.132) belegten den sechsten Platz gefolgt von Thomas Steu/Wolfgang Kindl (+0.136), die sich im zweiten Lauf mit der zweibesten Zeit auf Rang vier vorschoben und das Podium knapp verfehlten.

Bildnachweis: Die „Tobis“ beim Weltcup, ©Dietmar Reker