AAA

Positives WM-Fazit des Bahn-Geschäftsführers

Stephan Pieper zeigt sich nach zwei Wochen sehr zufrieden

 

Winterberg (pst). Volle Tribünen, Bahnrekorde in fast jedem Rennen. Die VELTINS-EisArena hat sich in den zwei Wochen der BMW Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft als ideale Austragungsstätte für eines der größten Sportereignisse dieses Winters gezeigt. Das erfreut natürlich auch Stephan Pieper als verantwortlichen Geschäftsführer des Sportzentrums Winterberg Hochsauerland.

 

Der 48-Jährige zeigt sich nach den 14 Tagen mit sieben Wettkämpfen sehr zufrieden. Er lobt dabei diejenigen, ohne die das Spektakel nicht möglich wäre: „Das ist natürlich der BSC Winterberg mit seinen über 180 Helfern. Dann muss ich das Team des Sportzentrums nennen. Das ist einerseits die Bahncrew, die zwei Wochen lang das Eis hervorragend präpariert hat und andererseits sind das die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle, denen ich ein riesengroßes, positives Attest ausstellen muss.“  Pieper sieht da bei seinem Team nicht nur die Arbeit während der Veranstaltung selbst, sondern auch die Monate lange Zeit der Vorbereitung. Unter seiner Leitung sind im Sportzentrum einige Meilensteine gesetzt worden. Es wurden richtungsweisende Investitionen getätigt, wie die VELTINS Lounge gebaut

Eine besondere Herausforderung für den Geschäftsführer war die finanzielle Lage in allgemeinen Krisenzeiten. Er betont: „Unter dem Kostendruck so eine Veranstaltung zu organisieren, ist schon aller Ehren wert. Wir haben im Gegensatz zu 2015 70.000 Euro weniger zur Verfügung gehabt.“ Nach neun Jahren im Vergleich zur vergangenen Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft empfindet Pieper, dass inflationsbedingt vom Geldeswert eine sechsstellige Summe im Vergleich nicht zur Verfügung gestanden habe. Fehlende monetäre Werte seien durch großes Engagement und Kreativität ausgeglichen worden.

Begeistert zeigt sich Pieper von den vollen Kulissen während der Weltmeisterschaftstage. Rund 28.000 Zuschauer waren in den zwei Wochen bei allen Veranstaltungen in Winterberg. Er sagt: „Die Zuschauer sind da, weil die Vorarbeit in den Bereichen Marketing, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit geleistet wurde. Da ist unsere Pressechefin Luisa Mette mit Unterstützung der WTW ganz weit vorne.“ Die Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro aus Winterberg hebt Pieper besonders hervor. Luisa Mette und Loenie Kämper spielen den Ball zurück und erklären: „Wir haben mit einem tollen Team die WM gemeinsam gerockt. Stephan hatte als Chef immer ein offenes Ohr und immer Lösungen für Probleme parat, das ist schon sehr viel wert. Und auch sein positives Feedback während der heißen Phase motiviert sehr und ist nicht selbstverständlich.“

Nach der Weltmeisterschaft blickt der Geschäftsführer des Sportzentrums auf kommende Veranstaltungen: „Im kommenden Jahr werden wir zunächst den Bob- und Skeleton-Weltcup haben. Wir sind natürlich interessiert weitere sportliche oder sportähnliche Events wie zuletzt die Wok-WM durchzuführen.“ Um die VELTINS-EisArena ganzjährig, also auch im Sommer, zu bespielen, setzen Pieper und sein Team auf weitere Höhepunkte im Kalender, wie den Bobbahnrun am 6. Juli. Bei diesem soll die Teilnehmerzahl auf rund 700 Läufer und Läuferinnen steigen. „Wir haben noch viele Ideen, was man hier noch machen kann. Dafür versuchen wir noch ein paar bauliche Ideen umzusetzen. Ich könnte mir beispielsweise im VELTINS-Kreisel ein großes Dartturnier im Sommer vorstellen. Es gibt Gespräche mit weiteren potenziellen Partnern für Veranstaltungen wie Radiosendern, um das touristische Angebot hier in Winterberg zu ergänzen“, erklärt Pieper Pläne für die Zukunft.

Bildmaterial:

Scheck-Übergabe an den BSC Winterberg e.V. durch Geschäftsführer Stephan Pieper. Eine Summe von 1535 € kamen bei dem Charity Rennen zusammen. ©SZW